Das Stadtzentrum von Cusco ist in diesem Zustand erhalten und wird gepflegt. Rundherum wächst die Stadt, alleine in den letzten vier Jahren von 330.000 auf eine halbe Million Einwohner, die versuchen am Tourismus-Boom teilzuhaben. Dabei flüchten sie vor ärmlicher Feldarbeit in meist noch schlimmere Slum-ähnliche Viertel am Rand der Stadt.
Die großartige Anden-Kulisse konnten wir bereits auf dem Flug geniessen, der steile Landeanflug in einer engen Kurve durch die Berge, die die Stadt beschützen, war sehr abenteuerlich.
Unser Hostel liegt oberhalb der Altstadt.Von der Terrasse aus haben wir einen eindrucksvollen Blick über Stadt und die Berge. Sonnenauf- und untergang, Nacht und Tag: Jede Lichtsituatom ergibt ganz eigene, beeindruckende sichtweisen auf Stadt und Landschaft.
Ein abendlicher Spaziergang um die Plaza Mayor und die angrenzenden Gassen überrascht: Der touristisch erschlossene Teil des Zentrums kommt überraschend gut gestaltet und geplant daher, kein Wildwuchs wie an anderer Stelle. In einem Restaurant ohne Pizza und Hamburger auf der Karte bekommen wir eine spezielle Suppe vom Küchenchef, gefolgt von Alpaka-Filet und einer Anden-Eis Spezialität serviert. Alles für lausige 7 Euro pro Person, Pisco-Sour inbegriffen.
Aber jetzt langsam ab ins Bett, die ungewohnte Höhe macht schwindelig und müde... Der voller Rucksack sorgt schon nach einer Treppe für Kopfschmerzen und der Boden schwankt wie auf einem alten Dampfer unter den Füssen. Morgen geht es erstmal tausend Meter abwärts...
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